Hier geht es um die Themen Erfolg und Karriere, was du alles richtig und vor allem falsch machen kannst. Dinge, die du so nicht kennst. Love it or hate it.

Wann ist es wirklich sinnvoll, für deine Fotografie Geld zu verlangen? Wann bist du soweit? Warum überhaupt?

“Buy nice, buy twice” sagt der Engländer. Da ist mehr Wahrheit dran, als manch einer glaubt. In Zeiten von Amazon, Wish, Ebay und Co. ist die Geiz-ist-geil-Mentalität aber leider sehr verbreitet.

Hör auf, die Leute zu fragen, was sie über deine Fotos denken oder was du deren Meinung nach tun solltest, um besser zu werden – hör einfach auf. Es hilft dir nicht.

Du kaufst dir eine Kamera, weil du meinst, du bist der nächste Helmut Newton und ein Knöpfchen drücken kannst. Die Ergebnisse sehen auch nicht mal so gut aus. Ach ja, und dann kann man auch noch ne Schweinekohle verdienen und ein geiles Leben haben. Echt?

“Ich bin total unfotogen!” Quatsch! Es gibt keine unfotogenen Menschen. Es gibt Menschen, die sehen scheiße aus, aber keine unfotogenen. Wie wirst du fotogen? Ich verrate es dir.

Lass uns doch mal ehrlich sein: Selbstbewusstsein ist nicht Arroganz, kein Egoismus und auch keine Krankheit. Selbstbewusstsein – oder auch Selbstwertgefühl – ist das Gefühl und vor allem die Überzeugung, dass du genug bist.

Wann kann ich mich selbst “professioneller Fotograf” nennen? Was macht einen Fotografen professionell? Diese Fragen tauchen immer wieder und überall auf. Es gibt hunderte verschiedene Antworten und Meinungen dazu. Natürlich habe ich auch eine. Steht mir doch zu, oder? ;-)

Im Englischen gibt es eine Redensart: Fake it until you make it! Erst einmal zählt der Schein, das Sein kommt später. Spiel die Rolle solange, bis sie dir passt. Auch, wenn es gerade am Anfang schwerfallen mag: Zeige dich selbstbewusst, aber bleibe auf dem Boden.

Was zum Henker ist diese fucking “Komfortzone”, von der jeder Möchtegern-Coach, Speaker, Weltverbesserer und Heile-Welt-Prediger dauernd so erwartungsschwanger berichtet? Wer braucht das? Brauchst du es überhaupt?