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5 Taktiken, wie du deine Fotografie-Kunden zu Wiederholungstätern machst

Deine Kunden kommen ein Mal zum Fotoshooting und du siehst sie nie wieder? Dann findest du hier 5 grundlegende Tipps, wie du sie zu "Wiederholungstätern" machst.

Cool, diese Überschriften mit X Tipps, Tricks, Taktiken und ähnlichem Zeugs, oder? SEO-technisch ein “must have”, und gib zu: Du bist doch auch drauf angesprungen, nicht wahr?

Hast du dich schon einmal gefragt, warum bei manchen Fotografen den ganzen Tag die Türklingel bimmelt, während andere sich Woche für Woche abmühen, um ihre Arbeiten an den Mann, die Frau oder irgendetwas “Diverses” zu bringen? (Sorry, der musste sein. Wir wollen ja genderisierungstechnisch korrekt sein, gell? ;))

Das Geheimnis ist einfach: Erfolgreiche Fotografen sind auch erfolgreiche Psychologen, die den größten Teil ihrer Zeit und Mühe in den Aufbau langfristiger Beziehungen zu ihren Kunden investieren.

Der Aufbau von Beziehungen zu Menschen kann eine ziemliche Herausforderung sein, aber schließlich ist es keine Raketenwissenschaft. In diesem Artikel findest du einige einfache, aber wesentliche Prinzipien, um starke und fruchtbare Beziehungen zu deinen Kunden aufzubauen und so dein Fotogeschäft auf gesunde Beine zu stellen.

1. Zeitnahe Kommunikation

In allen Phasen deines Workflows ist die (ständige) Kommunikation mit deinen Kunden einer der wichtigsten Punkte. Wenn du zum Beispiel sagst, dass du Fotos in 5 Tagen oder in 4 Wochen lieferst, solltest du das auch tun.

Underpromise und Overdeliver sind die besten Freunde des Fotografen.

Du möchtest nicht, dass ein Kunde dich anruft, um zu erfahren, wann denn die Fotos endlich fertig sind. Stelle sicher, dass du der Erste bist, der anruft, um deinem Kunden zu sagen, wann seine Fotos fertig sind.

Das gleiche Prinzip funktioniert auch wunderbar in anderen Bereichen deiner Kommunikation: Meetings, Fotosessions, Preisangebote. Tu dein Bestes, um deinen Zeitplan und die Lieferung im Auge zu behalten.

2. Bau dir ein Netzwerk auf

Einer der größten Fehler, den Fotografen machen können, ist, dass sie nicht wissen, welche Menschen sie treffen müssen. Viele Fotoanfänger lassen ihre Kommunikation mit Kunden und anderen Fachleuten auf natürliche Weise entstehen, wie eine Freundschaft. Allerdings werden die Dinge so nicht funktionieren, wenn du es mit deinem Geschäft ernst meinst.

Kommunikation mit Kunden
Gemeinsam geht’s besser

Nimm dir die Zeit, eine Liste von Menschen zu erstellen, mit denen du in nächster Zeit Beziehungen aufbauen musst. Wen braucht dein Unternehmen, um zu wachsen? Das wird dein ideales Netzwerk sein. Es sollte deine idealen Kunden, andere Fotografen, Foto-Blogger, Redakteure, Visagisten, Assistenten und andere Personen umfassen, die dir helfen können, mehr Fotoshootings zu buchen und mehr Fotos zu verkaufen.

3. Niemals “Ex-“Kunden haben

Es ist schon ein paar Monate her, dass du deinen Kunden ihre schönen Bilder geliefert hast… Hast du seitdem nochmal etwas von ihnen gehört? Wenn du einfach einen Auftrag abgeschlossen und deinen Kunden vergessen hast, sei nicht überrascht, wenn du herausfindest, dass dein Kunde auch offen für andere Angebote deiner Mitbewerber ist.

Kennst du die 80/20-Regel? Wenn du dir deine Aufträge mal ansiehst, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass 20% deiner Kunden 80% deines Umsatzes ausmachen. Es ist wichtig, mit allen Kunden, die du fotografiert hast, in Kontakt zu bleiben, sowohl über Online- (E-Mail-Newsletter, soziale Medien) als auch Offline-Kanäle (Weihnachtsgrüße, Dankeskarten).

Wenn dein Plan ist, dein Unternehmen zu vergrößern – wovon ich mal ausgehe -, ist es nur natürlich, dass du deine Bemühungen darauf richtest, deine Reichweite zu vergrößern und neue Kunden zu gewinnen. Deine aktuellen Kunden sind jedoch eine unerschöpfliche Einnahmequelle, also stelle sicher, dass du in den Aufbau dauerhafter Beziehungen zu ihnen investierst.

4. Frage nach Feedback

Natürlich ist es selten erfreulich, Kritik an deiner Arbeit zu hören, egal wie viel Erfahrung du in der Fotografie hast. Die meisten Fotografen können nicht zugeben, dass nicht jede Interaktion mit Kunden großartig ist. Um ein allgemeines Feedback vor und nach der Fotosession zu bitten, kann dir helfen, deine Schwachstellen herauszufinden (und sie loszuwerden) und deine Kunden zu behalten.

Von E-Mail-Umfragen über schnelle Umfragen in sozialen Medien bis hin zu direkten Anrufen gibt es viele Möglichkeiten, wie du Kundenfeedback sammeln kannst.

Wenn du ehrlichere Antworten erhalten möchtest, ziehe in Betracht, um anonymes Feedback zu bitten. Der einfachste Weg, dies zu tun, könnte zum Beispiel das Hinzufügen eines Feedback-Formulars auf deiner Website sein.

5. Sei ein guter Zuhörer

Als guter Geschäftsmann musst du lernen, den Menschen zuzuhören, seien es deine Kunden oder auch Menschen, die dir potenziell helfen können, dein Geschäft zu vergrößern. Menschen lieben es, über sich selbst zu sprechen, also gib ihnen die Gelegenheit, genau das zu tun. Stelle Fragen und lächele, stelle Augenkontakt her. Stell dir vor, dass du so neue Geschäftsfreunde gewinnst. Es funktioniert.

Niemand kümmert sich um dich, wenn du versuchst, ein Geschäft aufzubauen oder Geld zu verdienen, jeder kümmert sich um sich selbst. Du musst es deinem Kunden leicht machen, dich zu erreichen.

Wir haben zwei Ohren und einen Mund – nutze sie im gleichen Verhältnis während deines Kundengesprächs

Fazit

Die fünf oben beschriebenen Taktiken sollten dir eine allgemeine Vorstellung davon geben, wie du dein Beziehungsmarketing auf die richtige Schiene bringen kannst.

Erwarte nicht, dass du über Nacht gute Beziehungen aufbauen wirst. Es erfordert harte Arbeit und Zeit. Kommuniziere mit deinen Kunden, versuche, auf ihre Bedürfnisse einzugehen, und liefere den besten Service, den du kannst. Auf diese Weise werden sie immer wieder zurückkehren.

Schöne Grüße von der dunklen Seite der Macht. (Wir haben übrigens Kekse!)

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