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Bokeh. Wat zum Henker is dat denn?

Bokeh. Jeder Fotograf hat diesen Begriff schonmal gehört oder gelesen. Aber was zum Teufel ist denn eigentlich dieses "Bokeh"? Kann man das kaufen? Essen? Wenn du es nicht so genau weißt, kannst du jetzt mit diesem Artikel so richtig schlau werden.

In der Fotografie hat jeder den Begriff “Bokeh” schonmal gehört. Aber was zum Henker ist das?

Bokeh. Klingt geil, oder? Du dast diesen Begriff sicher schon einmal in Gesprächen gehört, während du dir ein Foto angesehen hast, zuhörtest, während jemand verkündete, dass das Bokeh auf einem Foto gut oder schlecht sei, aber es war dir zu peinlich zu fragen, was genau das ist? Das ist etwas, das jeder Fotograf verstehen sollte, weil es dein Bild beeinflusst. Und ob du es weißt oder nicht, du hast das Bokeh auf deinen eigenen Fotos wahrscheinlich schon einmal bewertet. Nun verstecke deine Scham nicht länger. Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, wirst du in der Lage sein, den Kopf hochzuhalten und die Nase zu heben, wenn du bei deinem nächsten Foto über das Bokeh sprichst.

Also, was genau ist das Bokeh? Wenn jemand von “Bokeh” spricht, meint er damit einfach den unscharfen Teil eines Fotos, normalerweise den Hintergrund, vor allem die Glanzlichter im Hintergrund, die als verschwommene Kreise erscheinen können. Bokeh kommt vom japanischen Wort bokeh, was Unschärfe bedeutet (Wikipedia: Bokeh).

Wenn Fotografen über Bokeh diskutieren, sprechen sie über seine ästhetische Qualität. Und so dumm es auch erscheinen mag, Bokeh kann in vielen Fotografien ein wichtiger Gesichtspunkt sein.

Kaffeepause
Bokeh bringt Objekte in den Blickpunkt des Betrachters

Aber ist nicht verschwommen, na ja, verschwommen? Nun ja, nein. Verschiedene Szenen, die mit verschiedenen Kameras und verschiedenen Objektiven bei verschiedenen Blendenöffnungen aufgenommen wurden, erzeugen alle ein unterschiedliches Bokeh. Jeder dieser Faktoren kann seinen Charakter verändern. Bokeh ist natürlich subjektiv. Vielen Menschen ist es völlig gleichgültig. Aber viele andere betrachten Bokeh als einen wichtigen Teil eines Fotos, insbesondere in der Porträtfotografie. Manche halten es sogar für so wichtig, dass sie für tausend Euro Objektive kaufen, mit denen man ein wenig mehr Kontrolle hat (Nikon hat zum Beispiel ein paar Objektive mit “Defokussierungskontrolle”, die das Bokeh beeinflussen).

Fotograf und Fotostudio in Euskirchen
Bokeh-Lichter im Hintergrund

Die Form der unscharfen Spitzlichter wird durch die Form der Blendenöffnung im Objektiv beeinflusst. Die Blende besteht aus einer Blende mit mehreren Lamellen, die das Öffnen und Schließen der Blende ermöglichen. Je mehr Lamellen, desto runder die Öffnung. Einige Objektive haben sogar gekrümmte statt gerader Kanten an den Blendenlamellen, um die Öffnung mehr wie einen perfekten Kreis zu gestalten.

Nur du kannst entscheiden, ob dir das Bokeh eines bestimmten Fotos gefällt oder nicht. Das ist eine Frage des Geschmacks. Aber im Allgemeinen wird glattes Bokeh mit unscharfen, runden Glanzlichtern, weichen Kanten und gleichmäßiger Helligkeit gegenüber hartem Bokeh mit polygonalen Glanzlichtern und harten Kanten bevorzugt. Eine Sache, die du mit Bokeh definitiv nicht willst, ist, die Aufmerksamkeit von Ihrem Motiv abzulenken. Es sei denn, dein Motiv ist das Bokeh selbst. Wenn du ein ablenkendes Bokeh in deinem Bild hast, gibt es ein paar Dinge, die du tun kannst:

  • Öffne die Blende. Je weiter die Blende geöffnet wird, desto unschärfer wird der Hintergrund.
  • Schließe die Blende. Je kleiner die Öffnung, desto schärfer wird alles. Wenn nichts unscharf ist, gibt es kein Bokeh.
  • Ändere den Abstand zwischen dir und deinem Motiv. Bokeh sieht bei verschiedenen Entfernungen unterschiedlich aus.
  • Komponiere deine Szene so, dass es keine hellen Lichter im Hintergrund gibt. Helle Spitzlichter sind oft der Übeltäter, wenn ein Foto ein “schlechtes” oder ablenkendes Bokeh hat.
  • Wechsele das Objektiv. Verschiedene Objektive erzeugen unterschiedliches Bokeh. Aus diesem Grund sagt man von einigen Objektiven, dass sie ein “gutes” Bokeh haben.

Na, weißt du jetzt, was “Bokeh” ist und kannst demnächst mitreden? Oder wusstest du es schon und hast jetzt ganz umsonst gelesen? Sorry… Ich hoffe, du konntest etwas lernen. Danke fürs Lesen!

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