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Und warum ich damit aufgehört habe.

Work Life Balance

  1. Mich selbst mit anderen vergleichen. Jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Weg, seine eigenen Entscheidungen, sein eigenes Tempo und seine eigenen Ziele.
    Das Leben ist kein fucking Wettbewerb.
  2. Gegen meine Gefühle ankämpfen.
    Ich bin nicht aus Stein. Wenn ich vor Glück ausflippen und schreien will, tue ich es. Wenn mir zum heulen ist, lasse ich den Tränen ihren Lauf.
  3. Groll hegen.
    Was bringt es mir, unversöhnlich zu sein? Wem hat Rache jemals wirklich etwas gebracht? Sie kostet dich nur Nerven.
  4. Jammern, ohne eine Alternative oder eine Möglichkeit gesucht zu haben, die Situation zum Guten zu wenden.
    Nur ein hilfloses kleines Kinde darf weinen, ohne etwas zu unternehmen. Jeder andere muss einfach aktiv werden und etwas tun.
  5. Mich für meine Fehler schämen oder mich für meine Schwächen entschuldigen.
    Du akzeptierst, dass ich auch nur ein Mensch bin, der sich stets weiter entwickelt und noch lange nicht fertig ist, oder du bleibst weg von mir.
  6. Andere an meinen Maßstäben messen.
    Niemand muss die hohen Anforderungen, die ich an mich und meine eigene Arbeit habe, erfüllen. Ich setze sie ganz alleine für mich.
  7. Mich mit der Vergangenheit beschäftigen.
    Ich bin nicht das Produkt meiner Fehler von gestern. Ich habe aus ihnen gelernt und bin an ihnen gewachsen. Stattdessen erfreue ich mich lieber an kleinen Erfolgen, die ich heute erreicht habe und arbeite an einer erfolgreichen Zukunft.
  8. Schlechtes mit Schlechtem bekämpfen.
    Negatives wird sich nie selbst bekämpfen oder von selbst auflösen. Es zieht nur noch mehr Negatives nach sich.
  9. Nur ausruhen, wenn ich nicht mehr kann.
    Wenn ich eine Pause mache und neue Kraft schöpfe, bevor ich ganz am Ende bin, werde ich mir immer Reserven bewahren.
  10. So sehr in der Zukunft leben, dass ich in der Gegenwart für nichts mehr Zeit und Kraft habe.
    Die Vision, die ich von meiner Zukunft habe, kann ich nur umsetzen, wenn ich heute schon dafür und daran arbeite.
  11. Angst vor dem Versagen haben und mich davon einschränken lassen.
    Fehler sind immer möglich. Erfolg aber genauso. Das liegt ganz einfach in der Natur des Lebens. Ich kann nie mit Gewissheit vorhersagen, was das Ergebnis meiner Anstrengungen und meines Tuns sein wird, aber ich bin sicher, was das Ergebnis von nichts tun ist.
  12. Mich vor dem wahren Leben verstecken und Nein zu allem sagen, was außerhalb meiner Komfortzone liegt.
    In zehn Jahren möchte ich nicht sagen müssen, ich habe etwas verpasst, oder ich hätte mehr tun müssen.

Die vielgepriesene “Work-Life-Balance”- Floskel ist immer noch in aller Munde. Viel einfacher ist es doch, einfach mal im Kleinen anzufangen und all die einfachen Dinge anzupacken, die dich schon immer nerven. Du brauchst keine Motivations-Seminare oder irgendwelche “Chacka-Gurus”, die dir den großen Erfolg versprechen und ne Menge Kohle kassieren. Fang für dich selbst an, beseitige die kleinen Geister, bevor du die Ghostbusters rufst. Jetzt!

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